Sonntag, 7. Februar 2016

Dunkle Mousse au Chocolat: sie vergeht auf der Zunge

Als ich vor vielen Jahren wieder in den Beruf eingestiegen bin, hat sich in den ersten Tagen gerade der Zivi mit dieser tollen Mousse verabschiedet. Es ist lange her, aber immer denke ich beim Zubereiten unserer geliebten Mousse an Patrick. Auch seinen Namen habe ich nicht vergessen. Gut, dass er mir dieses Rezept verraten hat. Ich stelle immer wieder fest, daß man sich mit Rezepten geradezu verewigen kann, aber dazu ein andermal mehr...

Anmerkung Sarah: Diese Mousse bereiten wir (oder ein Familienmitglied eben) meistens zu Weihnachten zu, so wie auch dieses Jahr. Auch wenn die Herstellung nicht gerade kompliziert ist und es bisher auch immer geklappt hat, so bin ich doch immer froh, wenn ich dann die fertige Mousse vor mir habe (denn wenn ich die zähe Schoko-Eigelb-Masse mit dem Eiweiß vermengen soll, dann habe ich immer Sorgen, das steif geschlagene Eiweiß kaputtzumachen). Aber es funktioniert!


Mousse au Chocolat

200 g Schokolade (bei mir: Rittersport-Halbbitter)
500 ml Sahne
5 Eier

Zuerst schmelze ich die Schokolade im Wasserbad. Dabei muss man sehr aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade kommt. 
Nebenbei schlage ich mit dem Rührfix die Sahne steif. Die Eier werden geteilt und das Eiweiß in einer großen Schüssel ebenfalls steif geschlagen.
Das Eigelb verrühre ich mit einer Gabel in einem kleinen Gefäß.
Wenn die Schokolade geschmolzen ist, lasse ich sie etwas abkühlen. Nun muss das Eigelb mit der Schokolade verbunden werden. Dazu gebe ich erst etwas Schokolade zum Eigelb und anschließend kommt das ganze Eigelb zur geschmolzenen Schokolade. Das ergibt dann eine zähe dunkle Masse. 
Nun gibt man diese Masse auf das steif geschlagene Eiweiß und hebt es vorsichtig mit einem großen Schneebesen unter. 
Dann fehlt nur noch die Sahne, die man ebenfalls mit dem Schneebesen unterhebt.
Nun fülle ich die Masse möglichst ohne den Rand zu bekleckern in eine saubere Schüssel und streiche die Oberfläche glatt.
Die Mousse sollte mindestens 6 Stunden gekühlt werden.


Mittwoch, 3. Februar 2016

Weiße Mousse au Chocolat (ohne Eier und mit Schmand)


Direkt nach den Feiertagen war mir erst mal nicht mehr nach Süßen. Und da ich mir gedacht habe, dass es euch wohl ähnlich ergeht, habe ich mit dem Verbloggen unseres Weihnachtsdesserts noch ein Weilchen gewartet. Ich hoffe, ihr seid mittlerweile bereit dafür ;-) Seit einigen Jahren wird bei uns Mousse au Chocolat zubereitet. Und zwar gibt es immer eine dunkle Mousse, seit letztem Jahr habe ich aber auch mit einer weißen Variante experimentiert. Das Rezept von diesem letztem Jahr (wir schreiben ja schon 2016) hat mir gut gefallen.


Ich habe es bei genial lecker gefunden und es handelt sich um eine weiße Mousse nach Tim Mälzer. Ohne rohe Eier - ich habe zwar keine schlechten Erfahrungen mit Salmonellen gemacht, trotzdem ist es mir lieber, wenn ich keine rohen Eier in der Zubereitung für eine Speise verwende, sofern ich für viele Leute koche oder etwas irgendwohin mitnehme. Das ist wirklich ein Vorteil des Rezepts. Im direkten Verlgeich mit der dunklen Mousse (unter Verwendung von rohen Eiern) ist die weiße Version allerdings weniger fluffig, die Eier erfüllen also schon ihren Zweck. Und durch die Verwendung des Schmands schmeckt die auch ein wenig säuerlich. Aber diese Geschmacksnote finde ich überhaupt nicht störend, ganz im Gegenteil.


Auch wenn ich von Herrn Mälzer persönlich überhaupt kein Fan bin, nachdem ich neulich das Youtube-Video "Bauerfeind assistiert Tim Mälzer" gesehen habe, so kann ich dieses Mousse-Rezept für eine Variante mit weißer Schokolade und ohne Eier wirklich empfehlen.

Samstag, 30. Januar 2016

Spannend: karibischer Linsen-Chinakohl-Eintopf

Ich habe wieder Chinakohl gekauft. Auf der Suche nach einem Suppenrezept oder etwas Ähnlichem bin ich auf Chefkoch auf eine karibische Linsensuppe mit Chinakohl gestoßen. Linsen klingen für mich auch immer gut, also war ich sofort angetan und habe das Rezept ausprobiert.


Ich würde das Ganze eher als Eintopf bezeichnen, da ich die Zutaten nur fein geschnitten, und nicht püriert habe (wie auch auf den anderen Bildern). Es kommen übrigens noch spannende Zutaten rein. Banane. Cashewnüsse. Und Curry- und Zimtpulver. Und Zitronensaft. Also sind wieder mal alle Geschmacksrichtungen vertreten. Karibische heißt der Eintopf wohl wegen der Banane, nehme ich an? Also Banane in einem Eintopf ... na ja. Das Süße passt, aber ich bin eher ein Fan von Süßen mit Ahornsirup. Aber schlimm fand ich die Banane auch nicht. Und insgesamt fand ich den Eintopf total lecker. Wegen der Linsen und dem Chinakohl und der wärmenden Wirkung gibt es ihn diesen Winter sicherlich nochmals. Wer das Rezept wie ich spannend findet und experimentierfreudig ist, der sollte es ausprobieren.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Geschmolzener Käse: Zupfbrötchen mit Raclettekäse

Also besser geht Resteverwertung ja wirklich nicht. Von Silvester hatte ich noch eine Packung Raclettekäse übrig. Nachdem sie 3 Wochen im Kühlschrank lag und das Ablaufdatum näher rückte, durchschaute ich meine online abgespeicherten Rezepte und stieß prompt auf das passende: Zupfbrötchen mit Raclettekäse. Perfekt, sag ich nur. Ich liebe ja Käsebrote in allen Formen und vor allem mit geschmolzenem Käse. Früher aß ich sie noch viel öfter, mittlerweile habe ich so viele Alternativen entdeckt, denen das geliebte Käsebrot oft weichen muss. Aber es bleibt ein absoluter Hit bei mir, auch wenn es noch so banal klingt in der Zubereitung. Und so präsentiert ist das Käsebrot doch eine ganz tolle Idee, oder?


Das Rezept besteht nur aus wenigen Zutaten. Ich hatte nicht mal Kräuter, also waren es bei mir zwei: Brötchen und Raclettekäse. Das Brötchen bis 1 cm über dem Boden einschneiden. Den Käse in Streifen schneiden und in die Lücken des Brötchens füllen. Im Ofen bei 200°C Umluft circa 10 Minuten backen. 

Dienstag, 26. Januar 2016

Rote-Beete-Suppe

In meinem neuen Kochbuch steht, dass die knallrote Farbe diese Suppe hervorragend auf jeden weihnachtlich geschmückten Tisch passt. Das stimmt. Aber Weihnachten ist vorbei und wichtiger ist, daß Rote Beete jetzt auch im Januar noch Saison haben und voller Vitamine und Mineralien stecken.
Diese Suppe hat einen leicht erdigen, süßen Geschmack. Ich mag auch den dezenten Geschmack von Meerrettich in dieser Suppe. Die Deko aus Walnüssen, Petersilie und  Crème fraîche macht die Suppe neben der roten Grundfarbe zu einem richtigen Hingucker.

Un was mir zu Roten Beeten als erstes einfällt: Als Kind mochte ich rote Beete ja überhaupt nicht, aber unsere Kinder konnte man wegen dem "roten Pippi" nach dem Verzehr sehr für dieses Gemüse begeistern.


Rote-Beete-Suppe

für 4 Portionen

500 g rote Beete
300 g Kartoffeln
4 Schalotten 
25 g Butter
1 EL Rapsöl
150 ml trockener Weißwein
ca. 850 ml Gemüsebrühe
2 TL Meerrettich (Glas)
Salz, Pfeffer
etwas Zitronensaft
120 g Crème fraîche
5 Zweige Petersilie
12 Walnusskerne

Rote Beete und Kartoffeln schälen und würfeln. Schalotten ebenfalls schälen und fein hacken. Butter und Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin einige Minuten anschwitzen. Rote Beete und Kartoffeln zugeben und ebenfalls kurz anschwitzen.
Dann mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen. 750 ml Brühe zugeben und das Gemüse ca. 25 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
Die Suppe anschließend mit einem Pürierstab fein mixen. Ist sie zu dickflüssig, die restliche Brühe unterrühren.
Die Suppe mit Meerrettich, Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.
Auf Teller verteilen und mit Crème fraîche, Petersilie und Walnüssen garnieren.