Freitag, 22. Juli 2016

Käsesahne-Brownies: cremig und sehr lecker

Dieses Rezept ist eine sehr edle Form von Brownies. Schon mehr ein Dessert als ein Gebäck. Genauso wie das obere Stück aussieht, so sollten sie sein. Das untere Stück ist das Randstück und deshalb etwas trockener. Die Brownies haben uns gut gekühlt zu einer Tasse Schwarztee mit Milch und zu Kaffee super lecker geschmeckt. Das Rezept stammt aus dem Buch "Kleine Kuchen" von GU.

Kommentar Sarah: ich durfte auch probieren. Fazit: obwohl ich schon ein klassisches Brownie-Rezept habe, diese Variante ist einfach wahnsinnig lecker durch den Belag. Und die feuchte Konsistenz in der Mitte. Die mach ich auch mal - oder öfter. Der Link zum Rezept ist übrigens hier.

Käsesahne-Brownies

 für 1 Kastenform von 20 cm Länge (8 Stück)

Für den Teig:
50 g Bitterschokolade (70% Kakaomasse)
50 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
50 g Mehl

Für die Creme:
25 g weiche Butter
75 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
20 g Mehl

Form mit Backpapier auslegen. Backofen auf 175° vorheizen. Schokolade hacken und mit Butter im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen, das Ei verquirlen, mit dem Zucker unter die Schokomasse rühren, zuletzt das Mehl unterrühren.

Für die Frischkäsecreme sehr weiche Butter und Frischkäse mit einem Schneebesen verrühren. Zucker und Ei, zuletzt das Mehl unterrühren.

Den Schokoladenteig in die Form streichen und die Frischkäsecreme daraufgeben. Mit einer Gabel die Teige so verrühren, dass eine Marmorierung entsteht. 

Im Ofen 30-35 Minuten backen. Der Teig soll noch weich sein. In der Form abkühlen lassen, dann mit Hilfe des Backpapiers aus der Form lösen und in Stücke schneiden. 

Montag, 18. Juli 2016

Pizza mit Ei, Erbsen und Mozzarella

Im Moment arbeite ich ja viel mit To-Do-Listen. Das hilft mir, den Überblick zu behalten und das Abhaken von Aufgaben tut auch gut. Was das Kochen und Backen angeht, so habe ich keine Liste, die ich systematisch abarbeite, aber ganz viele Rezepte oder Dinge im Hinterkopf, die ich gerne mal ausprobieren will. Und damit komme ich gerade trotz der richtigen To-Do-Liste ganz gut voran. Das Kartoffelgratin war zum Beispiel ein wichtiger Schritt. Aber auch eine Pizza mit Ei zu machen, das wollte ich seit langem mal versuchen. Letzte Woche habe ich mir die besondere Pizza gegönnt. Ohne Tomaten, dafür in Grün und mit Ei. Mit Vollkornteig und Schmand. Und Käse natürlich auch, Mozzarella und Parmesan. Sieht nicht nur schön aus. Die Pizza war einfach wahnsinnig lecker.


Ein recht ähnliches Rezept, welches als Inspiration gedient hat, habe ich in einem ganz tollen, neuen Kochbuch gesichtet. Das Kochbuch werde ich bald genauer vorstellen


Pizza mit Ei, Erbsen und Mozzarella

für 2 Portionen 

Teig

200 g Dinkel-Vollkornmehl
5 g Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
etwas Zucker
1 Prise Salz
2 EL Öl

Die Hefe mit dem Wasser und Zucker Glatt rühren. Anschließend mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und den Teig mindestens drei Stunden gehen lassen. Wer weniger Zeit hat, nimmt die doppelte Menge an Hefe und lässt den Teig 45-60 Minuten gehen.

Belag

100 g Schmand
100 g Mozzarella
30 g Parmesan
2 Frühlingszwiebeln
100 g TK-Erbsen
Pfeffer
Salz
2 Eier
etwas Kresse

Den Mozzarella würfeln und den Parmesan in feine Stücke schneiden oder hobeln. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Den Ofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Teig nach der Gehzeit nochmal kurz durchkneten und dann in zwei Teile teilen. Diese dünn auf der bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Zuerst mit Schmand bestreichen, dann salzen und pfeffern. Nun mit dem Käse sowie den Frühlingszwiebeln und Erbsen belegen und die Pizzen ca. 15 Minuten backen. Nach 5 Minuten Backzeit je ein Ei aufschlagen und auf die Pizza geben.
Vor dem Servieren ein wenig frische Kresse auf der Pizza verteilen.

Freitag, 15. Juli 2016

Gnocchi mit Gemüse

Letzte Woche hat mich in der lokalen Wochenzeitung auf der Seite, die dem Thema Essen gewidmet ist, ein Rezept für Gnocchi mit viel Gemüse spontan sehr angesprochen. Gnocchi sind mal wieder eine wunderbare Idee gewesen, viel buntes Gemüse ebenso. Ich hab dem Rezept noch ein paar Oliven und ein wenig Thymian hinzugefügt und mit Parmesan garniert ... na ja, vom originalen Rezept ist es so weit entfernt, dass ich einfach meine Version unten aufgeschrieben habe.


Schön sommerlich ist das Rezept durch das viele Gemüse, genau nach meinem Geschmack. Das Gemüse hat bei der angegebenen Garzeit auch die richtige Konsistenz (ich spreche ebenfalls für meinen Geschmack), ist nicht zu hart und nicht zu weich.


Gnocchi mit Gemüse

für 2 Personen

400 g Gnocchi (bei mir welche aus der Packung)
2 Schalotten
1 gelbe Paprika
2 kleine Karotten
1 Zucchini
125 g Cocktailtomaten
50 g schwarze Oliven
2 EL Olivenöl
100 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
frischer Thymian
Parmesan

Zunächst das Gemüse vorbereiten: die Schalotte waschen, schälen und längs in Streifen schneiden. Die Paprika waschen, entkernen, längs in Streifen schneiden und diese dann halbieren. Die Karotten waschen, schälen, längs halbieren und dann in halbmondförmige Stücke schneiden. Mit der Zucchini ebenso verfahren. Die Tomaten waschen und halbieren, die Oliven auch halbieren.

Nun in einer Pfanne das Öl erhitzen. Zeitgleich einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, dann die Gnocchi darin garen, bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen (ca. 2 Minuten). Dann die Gnocchi abgießen.

Die Schalotte, Karotten- und Paprikastücke in der Pfanne 5 Minuten braten. Die Zucchini hinzugeben und 3 Minuten weiterbraten. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und 2 Minuten einköcheln lassen. Nun die Tomaten und Oliven hinzugeben und alles für 3 weitere Minuten auf dem Herd lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Gnocchi mit dem Gemüse vermengen und mit frischen Thymianblättchen und Parmesan zusammen servieren.


Montag, 11. Juli 2016

Flachswickel - ein bisher unbekanntes schwäbisches Gebäck


Bei Flachswickeln handelt es sich um ein schwäbisches Gebäck, welches ich nicht kannte, bis ich auf das Rezept in Joanna's Buch "Schwäbisch vegetarisch" stieß. Kurz darauf bekam ich mit meiner wöchentlichen Brotlieferung zufälligerweise auch ausnahmsweise einen Flachswickel geliefert.
Der war sehr fein und so ging es ganz schnell, bis ich mich mal selbst ans Backen machte. 

Bei der genauen Lektüre des Rezepts aus Joanna's Buch wurde ich etwas stutzig, da es sich um das erste Hefeteigrezept handelte, in dem keine Gehzeit für den Teig vorgesehen war. Aus diesem Grund schrieb ich ihr eine Mail mit der Frage, ob die Erwähnung der Gehzeit eventuell vergessen wurde. Joanna gab mir umgehend die Erklärung und verneinte:
"Die Flachswickel sollen auch eine leicht mürbe und etwas festere Konsistenz haben, deshalb lässt man den Hefeteig auch nicht gehen. Bei Hefeteig denkt man immer an etwas fluffiges, aber hier ist es nicht der Fall." 
Gut, das wäre geklärt. Ein wenig Gehzeit gab es dann eh für die Flachswickel, bis ich das 20. Stück gewickelt hatte ;-)


Ganz frisch aus dem Ofen haben sie einfach traumhaft geschmeckt... wirklich schön mürbe und buttrig, aber auch nicht zu schwer und teigig und schön frisch durch das Zitronenaroma. Ein tolles Rezept. Und wieder hab ich ein zu meiner neuen Heimat passendes Rezept gelernt. Kennt ihr Flachswickel?


Flachswickel

für ca. 20 Stück

1/2 Würfel Hefe
150 ml lauwarme Milch
500 g Mehl Type 550
2 Eier
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
180 g weiche Butter
100 g Hagelzucker

Hefe in die lauwarme Milch hineinbrökeln und auflösen. Mehl in eine Schüssel geben. Hefemilch, Eier, Zitrusabrieb, Salz, Zucker und weiche Butter zugeben und zu einem Teig verkneten. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Den Teig in ca. 20 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Teigstück jeweils zu einer etwa 20 cm langen und fingerdicken Rolle formen. Diese von der Mitte aus zu Schleifen schlingen und ineinanderdrehen. die Flachswickel nicht zu dicht nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Flachswickel mit Milch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

Die Flachswickel im Backofen 15-18 Minuten goldgelb machen und anschließend vollständig abkühlen lassen.


Joanna's Buch und den schwäbischen Kartoffelsalat habe ich übrigens in diesem Artikel vorgestellt.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Wieder ein Auflauf: gesund mit Hirse und Quark

Vor vielen Jahren hat unsere Tageszeitung im Frühling (wenn alle Leute abnehmen wollen) Rezepte für eine 3-Wochen-Kur auf Basis von täglich 1000 Kalorien angeboten. Man konnte eine Rezeptsammlung in Form eines kleinen Buches bestellen. Von großen Abnehmerfolgen kann ich zwar nicht berichten, auch wenn 1000 Kalorien nicht viel sind. Ich hab mich wohl nicht für alle Mahlzeiten an die Vorgaben aus dem Buch gehalten ;-) Das Kochen neuer Rezepte aus dem Buch hat mir damals aber Spaß gemacht. Das Buch hat sich entzwischen aufgelöst, aber einige dieser Rezepte bereichern unseren Speiseplan immer noch. Eines davon ist dieser Hirseauflauf.

Hirseauflauf serviert mit Waldheidelbeeren

Hirseauflauf

Zutaten für 4 Portionen

200 g Hirse 
500 ml Wasser
etwas Zimt
5 Eier
2 gehäufte EL brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
500 g Magerquark
Zitronenschale
etwas Butter für die Form

Die Hirse mit dem Wasser und Zimt aufkochen, dann ca. 15 Min. bei geringer Hitze quellen lassen bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Die Eier trennen, Eigelb mit Quark und Zucker schaumig rühren, die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Das Eiweiß steifschlagen.
Nun die Hirse portionsweise unter die Quarkmasse rühren und anschließend den Eischnee unterheben.
In eine leicht gefettete Auflaufform geben und ca. 45 Minuten bei 175° C im vorgeheizten Backofen backen bis der Auflauf eine schöne braune Farbe hat.

Zu dem Auflauf schmeckt saftiges Kompott z.B. aus Heidelbeeren oder Kirschen. 

Anmerkung: Rosinen, die man zugeben kann, habe ich verschwiegen, da ich sie nicht mag.